Bewältigung von Sprechangst

Sprechangst ist ein Problem, welches viele Menschen betrifft und gleichzeitig so schambesetzt ist, dass es ungern benannt wird. Manchmal fehlt sogar im persönlichen Umfeld das Verständnis dafür. Der Betroffene bekommt verwunderte und bagatellisierende Rückmeldungen und steht letztlich allein damit da.
Mit der Sprechangst verbunden ist die Scheu, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und von anderen bewertet zu werden. Man fühlt sich ausgesetzt und zweifelt plötzlich an den eigenen Kompetenzen. Es fällt schwer, die aus tiefstem Innersten kommenden selbstkritischen Gedanken zur Ruhe zu bringen.
Auf Grundlage der PEP-Therapie (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie), speziell Auftrittscoaching und systemischer Therapie habe ich ein breites Spektrum verschiedener Tools verfügbar, um Sie auf Ihrem Weg zu angstfreiem Sprechen zu begleiten.

Sprechangst bei Erwachsenen mit Stottern

Ein besonderes Problem ist Sprechangst bei Menschen mit Sprechfehlern, wie Stottern oder ähnlichem. Dies ist häufig mit einem jahrelangen Leidensweg verbunden. Die unendlichen Erfahrungen von irritierten Blicken, ungeduldigen Zuhörern nagen am Selbstwertgefühl. Manch einer wird gar für behindert gehalten. Sprech-Situationen werden vermieden, was jedoch den Alltag deutlich einschränkt. Sich besser nicht vom Verkäufer beraten lassen, auf Partys im Hintergrund halten, keine Telefonate führen: es hinterlässt ein fades Gefühl und macht manchmal auch einsam.
In logopädischer Behandlung lernt man Strategien für einen besseren Redefluss. Um diese anwenden zu können, steht dann aber oft das jahrelang geprägte Selbstbild des „Stotterers“ im Weg – der innere Glaubenssatz: „Ich kann nicht reden.“ Wenn das negative Selbstbild sich immer wieder in den Weg stellt, gelingt es manchmal trotz guter und vielfältiger logopädischer Behandlung dennoch nicht, das Geübte im Alltag umzusetzen.
Wenn Sie sich in diesen Schilderungen wiederfinden, dann möchte ich Sie gern ermutigen, sich auf den Weg zu innerer Sicherheit und neuem Selbstvertrauen zu machen, um auch in öffentlichen Situationen sicher sprechen zu können. Gern unterstütze ich Sie dabei.
Meine besondere Qualifikation dafür habe ich in fachlichen Weiterbildungen erworben: in PEP®- Therapie (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) und systemischer Therapie sowie in meiner eigenen Lebensgeschichte. Ich war als Kind bis ins frühe Erwachsenenalter selbst von Stottern betroffen und habe dies Dank umfangreicher eigener Therapie erfolgreich bewältigt. Heute bin ich neben meiner Arbeit in der psychotherapeutischen Praxis als Dozentin tätig und halte öffentlich Vorträge.
So liegen mir ganz besonders Klienten mit Stimm- und Sprechstörungen am Herzen. Letztlich ist jeder Weg ein sehr individueller. Aber es ist hilfreich, einen Coach an der Seite zu haben, der immer wieder die „Perspektiven für das Unvorstellbare“ in den Fokus rückt und die mentalen Stärken pusht. Das ist meine Berufung. Ich unterstütze Sie auf dem Weg zu einem guten Selbstwertgefühl und angstfreiem Sprechen.

  • zur Person
    schwerpunkt-auftrittscoaching

    Marie A. Bochmann

    BSc. Psychologie Amtsärztlich geprüfte Heilpraktikerin auf dem Gebiet der Psychotherapie

    • Geboren 1972, verheiratet, eine Tochter
    • 2011-2015 Studium Psychologie BSc. Thema der Bachelorarbeit: „Zur Praxis der Aktiven Imagination aus dem Blickwinkel psychotherapeutischer Veränderungsprozesse. Eine Qualitative Pilotstudie“ bei Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel
    • Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP® nach Dr. Bohne)
    • Zert. Auftrittscoach nach PEP® (Überwindung von Auftritts-, Bewertungs- und Prüfungsängsten)
    • Weiterbildung Systemische Beratung/Therapie (DGSF) am "praxis institut" Hanau/Erfurt
    • Weiterbildung Ego-State-Therapie (EST-DE) am Institut für klinische Hypnose und Ego-State-Therapie (IfHE) Berlin
    Weiterhin:
    • jährliche Teilnahme an Kongressen und Tagungen zur Horizonterweiterung und Weiterbildung
    • Mitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)