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Schwerpunkt

Bewältigung von Auftrittsangst

Bei Auftrittsangst stehen vor allem Selbstzweifel einem sicheren Auftritt im Weg. Plötzlich erscheint alles Geübte nicht mehr zugänglich. Man spürt nur noch Leere im Kopf. Es zittern die Hände oder versagt die Stimme. Mehr…

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Bewältigung von Prüfungsangst

Prüfungsangst ist naturgemäß eher ein Thema der jüngeren Menschen. Es sind hohe Perfektionsansprüche an die persönlichen Leistungen, ein negatives Selbstbild oder auch negative Vorerfahrungen mit Prüfungen die in einen Angstkreislauf führen. Mehr…

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Bewältigung von Sprechangst

Spezialschwerpunkt:
Sprechangst bei Erwachsenen mit Stottern
Sprechangst ist ein Problem, welches viele Menschen betrifft und gleichzeitig so schambesetzt ist, dass es ungern benannt wird. Manchmal fehlt sogar im persönlichen Umfeld das Verständnis dafür. Mehr…

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Bewältigung von Krisen und Veränderungsprozessen

Vielleicht haben Sie ein ganz anderes Anliegen: befinden sich in einer persönlichen Krise, Ihr Selbstwertgefühl ist gerade am Boden, Sie leiden an zurückliegenden traumatischen Erfahrungen…
Ich biete Ihnen Raum, um zu sich selbst zu kommen und bei sich selbst zu sein.
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Arbeitsweise

Systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten

bedeutet, dass ich den Fokus auf Ressourcenstärkung und Lösungsfindung setze. Es gilt, die bisherigen Lösungsversuche zu würdigen, auch wenn sie nicht zielführend waren. Denn auch darin liegen Kompetenzen.

Ich verbünde mich nicht mit dem Klienten gegen seine Symptome, sondern wir machen uns gemeinsam auf die Suche, den Sinn des Symptoms herauszufinden bzw. nach der Entwicklungsaufgabe, die dem Problem innewohnt. In einem nächsten Schritt werden weitere mögliche Sichtweisen probiert. Letztlich geht es die Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit der Herausforderung.

Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch eine innere Weisheit für seine ganz individuelle Problemlösung in sich trägt. Meine Rolle besteht in der einer „Wegbegleiterin“, die unterstützt, dieses Wissen zu entdecken.

Zur Verarbeitung belastender Erfahrungen nutze ich die Arbeit mit Inneren Selbstanteilen, die Ego-State-Therapie. Die verschiedenen „Seiten“ oder auch „Rollen“, die ein Mensch hat, nennt man auch Innere Selbstanteile. Es gilt, diese miteinander in einen hilfreichen, lösungs-fokussierten Dialog zu bringen. Häufig geht es vor allem darum, die stärkenden, ressourcenreichen Selbstanteile besser für sich nutzbar zu machen. Es kann aber auch um das Aufspüren selbstsabotierender „Innerer Kritiker“ gehen, um deren Rolle und Auftrag genauer zu betrachten und diese Anteile besser zu integrieren. Dies ist ganz häufig bei der Bewältigung von Sprechangst, Auftrittsangst und Prüfungsangst der Fall.

Manchmal gibt es auch verletzte, innere Kind-Anteile, die – in längerfristiger Psychotherapie – nachträglich versorgt werden.

Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP® nach Dr. Bohne)

Die PEP® ist eine Methode zur Lösung von Selbstblockaden und zur Veränderung innerer „Lebensfallen“ (Schemata), die an der Verwirklichung der eigenen Potenziale hindern. Dazu werden im Wesentlichen Bausteine genutzt, die der wirksamen Veränderung der Beziehung zu sich selbst und zu den Mitmenschen dienen. Ergänzend dazu kann eine Klopftechnik (ähnlich EFT) eingesetzt werden. Bohne, Ohler, Schmidt & Trenkle: Reden reicht nicht!?: Bifokal-multisensorische Interventionsstrategien für Therapie und Beratung. Carl-Auer Verlag

Die Arbeit an den Beziehungen… ist der zentrale Wirkfaktor von PEP®. Es gibt eine wichtige Wechselbeziehung zwischen der Art und Weise, wie man sich selbst und seinen Mitmenschen begegnet sowie den Denkmustern und inneren Annahmen, die das Leben bestimmen. Dies hat einen tiefen Einfluss auf das emotionale Erleben. Es liegt nahe, dass darin eine wichtige Stellschraube für ein glücklicheres, zufriedeneres Leben zu sehen ist.

In erster Linie wirken wohlwollende, annehmende Gefühle in Bezug auf die eigene Person in hohem Maß selbstberuhigend und damit stressreduzierend. So werden bei PEP® bestimmte Bausteine zur Stärkung der Selbstakzeptanz und damit der Beziehung zu sich selbst eingesetzt. Dies ermöglicht dem Klienten, sich selbst als wirksam zu erleben und auch in schwierigen Situationen Einfluss und Kontrolle zu haben.

In einem weiteren Baustein werden die Beziehungsmuster analysiert und bearbeitet.

Dr. Bohne spricht von fünf Ursachen („Big Five“), die blockierend auf Emotion und Verhalten wirken können:

  1. Selbstvorwürfe
  2. Vorwürfe gegenüber anderen
  3. Umgang mit nicht erfüllten Erwartungen
  4. Altersregression („inneres Schrumpfen“ in ein kindliches Alter)
  5. Loyalitäten (Sorge, die Verbindung zu wichtigen Menschen zu verlieren)

Zur Analysierung dieser Ursachen im Detail kann auch ein umfassender Fragenkatalog eingesetzt und im Verlauf der Sitzungen step by step bearbeitet werden.

Der Umgang mit stressverursachenden Gefühlen… ist ein weiterer wichtiger Wirkfaktor. Es gibt kritische Situationen, in denen stressverursachende Gefühle dem Denken und Handeln im Weg stehen. Solchen Selbstblockaden wird in der PEP® mit Selbstberührung begegnet, indem der Klient nach Anleitung verschiedene Punkte des Körpers selbst beklopft.

Der Entwickler der PEP®, Dr. Michael Bohne, verzichtet auf die Wirkhypothese, die sich auf das Beklopfen von (nicht belegbaren) Akupunkturpunkten bezieht. Insofern ist es auch nicht wesentlich, bestimmte Punkte beim Klopfen genau zu treffen. Dennoch wird die Reihenfolge von bestimmten Punkten beibehalten, um verschiedene Hautareale einzubeziehen. Gibt es einen bestimmten Punkt, der vom Klienten als besonders angenehm wahrgenommen wird, kann dieser Punkt bevorzugt beklopft werden.

Vor allem der Entspannung… dient in der PEP® der zusätzliche Einsatz von sogenannten Überkreuz- und Atemübungen. Bestimmte Augenbewegungen bewirken neben der Entspannung möglicherweise eine Distanzierung von belastenden bildhaften Erinnerungen und den damit zusammenhängenden Emotionen.
Einen ausführlichen Vortrag von Dr. Michael Bohne über die PEP® können Sie hier sehen: Michael Bohne – Bitte Klopfen – Der Körper als die Bühne der Gefühle

Klopftechnik

Im Übrigen… ist die Klopftechnik in der PEP® bewusst von allen esoterischen Heilsversprechen befreit. Dr. Michael Bohne spricht in Bezug auf die Wirkweise des Klopfens von einem komplexen Zusammenspiel verschiedener Wirkhypothesen, die vor allem in den Erkenntnissen der Neurobiologie begründet sind. Möglicherweise werden z.B. durch die sensorische Stimulation der Haut beim Klopfen Endorphine (wie Serotonin) und Neurotransmitter (wie Oxytocin) freigesetzt, die stressreduzierend wirken. Viele Menschen tun das ganz automatisch, indem sie sich im Moment eines Schreckens ins Gesicht fassen. Selbstberührung hat eine stressreduzierende und emotionsregulierende Wirkung – wie auch die liebevolle, achtsame Berührung durch einen nahestehenden Menschen.

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PEP®-Forschung

Aktuell laufen mehrere Forschungsarbeiten zur Wirkung von PEP® (Affektregulation mit Klopfen). An der Medizinischen Hochschule Hannover ist unter Leitung von Dr. Matthias Wittfoth die weltweit erste Studie, in der die Wirkung eines Klopfverfahrens unter Funktioneller Kernspintomographie (fMRI) untersucht wird, begonnen worden. Ich bin Unterstützerin dieses Forschungsprojektes und informiere Sie gern zum Verlauf.

Weitere Informationen zu den Wirkhypothesen finden Sie in: Bohne, M. (Hrsg.), Klopfen mit PEP®: Prozessorientierte Energetische Psychologie in Therapie und Coaching, Carl Auer Verlag.

Nicht alles, was sich für die Therapie von Körper und Seele bei vielen Menschen als wirksam gezeigt hat, ist in seiner Art und Weise der Wirkung erforscht und belegt. Um sich ein persönliches Urteil bilden zu können, kommt man um das Ausprobieren nicht herum.